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OSID-Raucherkennung

Die bildgestützte Raucherkennung für offene Räume (Open-area Smoke Imaging Detection OSID) von Xtralis ist eine Innovation im Bereich der Projektionsstrahl-Raucherkennung. Durch die Verwendung zweiwelliger Projektionsstrahlen, kombiniert mit einer optischen Bildgebung, bietet OSID eine kostengünstige, zuverlässige und einfach zu installierende Lösung, die typische Probleme herkömmlicher Lichtstrahlerkennung, wie Fehlalarmeund Schwierigkeiten bei der Geräteausrichtung, überwindet.

Einzigartige Erkennungstechnologie

Das OSID-System misst die Rauchmenge, die im überwachten Bereich in die projizierten Lichtstrahlen gelangt. Ein einzelner OSID-Bildsensor kann bis zu sieben Lichtquellen überwachen und so einen großen Bereich abdecken. Zwei Innovationen im Bereich der Raucherkennungstechnologie wurden für den revolutionären OSIDRauchmelder entwickelt:

Zweiwellenlängen-Raucherkennung

Jede Lichtquelle gibt einen Strahl aus, der eine eindeutige Folge von Ultraviolett- (UV) und Infrarot- (IR) Impulsen enthält, die mit dem Bildsensor synchronisiert werden, sodass irrelevante Lichtquellen ignoriert werden können.
Durch die Verwendung von zwei Wellenlängen zur Partikelerkennung ist das System in der Lage, die Partikelgrößen zu unterscheiden: Die kürzeren UV-Wellen reagieren stark auf kleine und große Partikel, während die längeren IR-Wellen nur von großen Partikeln beeinflusst werden. Mithilfe der Zweiwellenlängen- Streckendämpfungsmessung liefert der Melder reproduzierbare Messungen der Rauchdämpfung, während vorübergehende Staubpartikel oder sonstige Objekte im Lichtstrahl ignoriert werden.

Optische Bilderzeugung mittels CMOS-Chip

Dank eines Optiksensor-Arrays im OSID-Bildsensor verfügt der Melder über einen breiten Sichtwinkel, sodass er mehrere Lichtquellen überwachen kann. Aus diesem Grund funktioniert das System auch bei unpräziser Installation und kann Abweichungen kompensieren, die durch natürliche Verschiebungen in der Gebäudestruktur auftreten.
Darüber hinaus verhelfen optische Filter, eine hochschnelle Bilderfassung sowie intelligente Software-Algorithmen dem OSID-System zu neuen Dimensionen der Messbeständigkeit und -empfindlichkeit, bei einer höheren Störfestigkeit gegen stark wechselnde Lichtverhältnisse.

Betrieb

Statusinformationen (Hauptalarm, Störung und Betriebsspannung) werden über Status-LEDs am Bildsensor, eigene Störungs- und Alarmrelais sowie die optionale Fernanzeige-Schnittstelle gemeldet. Besondere Störungsbedingungen werden über codiertes Blinken der Störungs-LED gemeldet. Eine optionale im Bildsensor eingebaute Heizung verhindert das Beschlagen der Optik; ein Reset-Eingang erlaubt das Zurücksetzen des Geräts über ein externes Signal.

Einfache Installation und Wartung

Das OSID-System besteht aus bis zu sieben Lichtquellen (für die 90°-Bildsensor-Einheiten), die am Rand des überwachten Bereichs verteilt sind, sowie einem gegenüber angebrachtem Bildsensor. Jede Komponente kann entweder direkt auf die Wandfläche oder mithilfe der beigefügten Halterungen montiert werden. Zur Reduzierung der Installationszeiten und -kosten sind außerdem batteriebetriebene Lichtquellen mit drei- oder fünfjähriger Betriebszeit erhältlich.

Eine Anschlusskarte im Bildsensor enthält sämtliche Klemmen für die Feldverdrahtung; über DIP-Schalter lässt sich der Melder für bestimmte Einsatzzwecke konfigurieren. Die Ausrichtung der Lichtquelle gestaltet sich sehr unkompliziert: mithilfe einer Laser- Ausrichthilfe wird die Optikkugel solange gedreht, bis sich der projizierte Laserstrahl nah am Bildsensor befindet. Auf ähnliche Weise wird der Bildsensor ausgerichtet, bis sein Sichtfeld alle Lichtquellen erfasst. Fehlt eine Lichtquelle oder liegt sie außerhalb des Sichtfeldes, wird eine Störung angezeigt.
Das OSID-System ist extrem unempfindlich gegen vorübergehenden Staub und Schmutz und benötigt im Betrieb nur wenig Wartung. Die Wartung beschränkt sich auf eine gelegentliche Reinigung der Optikflächen.
Die Bildsensoren sind mit einem integrierten Ereignisspeicher zu Diagnosezwecken ausgerüstet. Mittels Verbindung des OSID-Diagnoseprogramms können die Anwender diesen Ereignisspeicher auslesen, um weitergehende Alarm- und Störungsanalysen sowie eine Fehlerbehebung durchzuführen.

Konfigurationsmöglichkeiten

OSID-Systeme lassen sich für unterschiedlich große Überwachungsbereiche konfigurieren, indem die Anzahl der Lichtquellen und der Bildsensortyp ausgewählt werden. Jeder Bildsensortyp verfügt über eine andersartige Linse, die sowohl das Sichtfeld als auch die Reichweite des Systems bestimmt.