Sicherheitsbeleuchtung, Fluchtwegbeleuchtung

Die Notbeleuchtung dient dazu, Rettungswege anzuzeigen und Bereiche wie z.B. Hallen, Treppenhäuser, Korridore bei Stromausfall mit Licht zu versorgen. Die Rettungsweganzeigen müssen dabei den europäischen Normen entsprechen.

 

Kategorien von Notleuchten

 

Selbsttestende Notleuchten

Zu dieser Kategorie gehören Sicherheitsleuchten mit einem Mikroprozessor der die Betriebsparameter der Leuchte überwacht.
Die selbsttestenden Notleuchten überwachen ständig und testen:

  • Den richtigen Batterieladevorgang und den internen Betrieb der Schaltung.
  • Alle 15 Tage wird die Funktion des LED-Streifens getestet.
  • Alle 6 Monate wird die Autonomie der Batterie mit einer vollständigen Entladung und Aufladung der Batterie, getestet.

Diese Leuchten haben drei LED-Anzeigen die Fehlfunktionen anzeigen. So wird die Wartung der Leuchte vereinfacht. Durch eine visuelle Prüfung kann man feststellen welche Leuchte gewartet werden muss und was für eine Wartung notwendig ist. Diese intelligenten Leuchten gibt es in Dauer- und Bereitschaftsschaltung.

Adressierbare Notleuchten

Notleuchten dieser Art arbeiten mit dem gleichen Konzept wie die selbsttestenden Leuchten. Nur in diesem Fall werden die Befehle zum durchführen des Tests, über eine Zentrale gegeben. Der Benutzer der Zentrale kann die Häufigkeit und Art der Tests programmieren. Die Resultate der Tests werden an der Zentrale angezeigt, gespeichert und können jederzeit aufgerufen werden. Die Installation und Inbetriebnahme eines solchen Systems ist sicherlich komplizierter und aufwendiger im Vergleich zu einer einfachen Installation von Notleuchten. Die Vorteile hingegen sind aber wesentlich wichtiger wie z.B. die niedrigen Wartungskosten und die größere Vielfalt an Steuerfunktionen des Systems.

Zentralbatteriebetriebene adressierbare Notleuchten

Das ist eine Kombination von adressierbaren Leuchten und Notleuchten für Zentralsysteme. Diese Art von Leuchten haben keine integrierte Batterie, sondern werden im Notfall von der Zentrale mit Strom versorgt und gleichzeitig programmiert und kontrolliert.
Die Zentrale ist über einem Netzkabel mit den Leuchten verbunden. Die Wartungskosten solch eines Systems sind sehr niedrig, weil sich die Batterien und die Kontrolleinheiten auf dem Panel befinden und nicht in jeder Leuchte getrennt.

Funkzentrale für Notlichtanlagen

Die GR-7610 i-OLEG ist eine drahtlose Einzelleuchten-Überwachungszentrale. Die GR-7600 Software ist auf das GR-7610 i-OLEG Tablet vorinstalliert.

Eigenschaften:
• Statusanzeige-LEDs (Stromversorgung, Batterie, Fehler)
• 1x Ethernet-Verbindung (Rj45)
• 2x USB-Verbindung
• 1x HDMI-Verbindung
• WiFi-Verbindung (802.11 b / g / n)
• System Buzzer (Alarm bei Systemfehler)
• 1 Stunde Autonomie im Notbetrieb